2.3. WHA: MGA Fivers gegen UNION St. Pölten

WHA: MGA Fivers gegen UNION St. Pölten 44:26 (21:13)

WHA U18: MGA Fivers gegen UNION St. Pölten 23:25 (10:14)

Pfeffel, Huber; Schlögl, Schmölz (2), Hollaus (3), Fischer (1), Brandstätter (1), Hetemaj (3), Wagner (4), Aksakalli, Betz (4), Szostak (2), Forstner, Begovic (6)

Man wusste, dass man mit dem Tabellenzweiten nicht über die ganze Spieldauer mithalten kann – Ex Teamspielerin Karla Ivancok ist ein Bollwerk in der Abwehr und ein Garant für mühelose Tore aus dem Zentrum, Neuzugang Maike Bower (NL) besticht durch Schnelligkeit und Körpergröße, auch Ex St. Pöltnerin Sandra Majetic ist bekannt für konsequentes Abwehrspiel – der Rest des Teams ist eine Mischung aus erfahrenen Legionärinnen und jungen Nationalteamspielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs.

Eine Hälfte des jungen St. Pöltner Teams hatte bereits ein kräfteraubendes U 18 Match in den Beinen (und in den Köpfen). Deswegen wollte man optimal starten und den Gegner fordern, solange es ging. Und die erste Viertelstunde verlief ganz nach dem Geschmack von Trainer Norbert Visy: MGA ging zwar gleich in Führung, aber Katrin Betz glich in der 2. Minute und Jessica Hollaus in der 8. Minute aus, mit mehr als 2 Toren konnte sich MGA nicht absetzen. In der 16. Minute begann St. Pölten zu wechseln, MGA nützte die daraus entstehenden Abstimmungsprobleme in der Abwehr und setzte sich bis zur Pause mit 8 Toren ab (21:13). Schwachen 10 Minuten nach der Pause (30:16) folgten wieder stabile 15 Minuten, in denen der 14 Tore Rückstand gehalten werden konnte. Ivancok, Bower und Co bildeten eine Mauer in der Abwehr, Ex Teamtorhüterin Natascha Schilk fing die geblockten Bälle ab und schickte die schnellen Flügelspielerinnen zum Gegenstoß. Aber die St. Pöltnerinnen kämpften als Team, Birgit Wagner verwertete die Strafwürfe und Topscorerin Melissa Begovic (6 Tore) traf in dieser Phase nach Belieben. Die letzten 5 Minuten gehörten den Jungen, die sich mutig gegen die körperlich stark überlegenen Gegnerinnen stemmten, aber doch noch 4 Tore zum Endstand von 44:26 einstecken mussten.

Sektionsleiter Gerhard Halm: „Die Formkurve zeigt nach oben, auch wenn man es noch nicht am Ergebnis sieht. Die Top Teams wie Hypo und MGA sind nicht in unserer Reichweite, das wissen wir. Das Zusammenspiel klappt immer besser, phasenweise ist es ein wirklich schönes Spiel, die Konstanz fehlt noch. Aber daran arbeiten Trainer und Team.“

WHA U18

MGA Fivers gegen UNION St. Pölten 23:25 (10:14)

Huber; Fischer (2), Betz (6), Begovic (6), Aksakalli (2), Forstner (5), Hetemaj (4)

Zum ersten Mal konnten die U18 Spielerinnen Punkte gegen den Tabellenzweiten MGA holen. Verletzungsbedingt ohne Wechselspielerin unterwegs setzten sie von Beginn an die Vorgaben von Trainer Norbert Visy konsequent um. St. Pölten ging durch ein Tor von Melissa Begovic in Führung, setzte sich zwischenzeitlich mit bis zu 5 Toren ab. MGA konnte zweimal ausgleichen, aber nie die Führung übernehmen. Damit liegen die St. Pöltnerinnen weiterhin 2 Punkte hinter MGA auf dem 3. Platz.

16.02. WHA gegen UHC Stockerau 22:35 (10:19)

Halm, Pfeffel; Schlögl (1), Schmölz (1), Hollaus (3),Fischer, Brandstätter, Salfinger (1), Hetemaj (5), Aksakalli, Eigner, Betz (8),Szostak, Forstner, Hörhann, Begovic (3)

Chancen hatte man sich gegen den Tabellendritten mit der ehemaligen St. Pöltner Spielmacherin Lisa Felsberger nicht wirklich ausgerechnet. Den St.Pöltnerinnen geht es jetzt vor allem darum ein kompaktes Team zu formen und verschiedene Trainervorgaben in Vorbereitung auf die meisterschaftsentscheidendenSpiele im April und Mai umzusetzen. Dementsprechend variantenreich war dieAufstellung: Melissa Begovic war in der Startaufstellung und konnte aus schönenAktionen gleich die ersten beiden Tore für St. Pölten erzielen. Bereits am Anfang mussten sich die St. Pöltnerinnen aber wieder über die schlechte Trefferquote ärgern – die Chancen auf die Führung wurden einige Male vergeben. So jagte man bis zur 14. Minute einem 3 Tore Rückstand hinterher, der eigentlich nicht nötig war. Teilweise in doppelter Unterzahl spielend stemmte sich das junge St.Pöltner Team in Folge gegen die körperlich überlegenen Stockerauerinnen und musste mit einem 9 Tore Rückstand in die Pause gehen.

Nach der Pause zeigten die Heimischen ihr Können – 24 Minuten lang hielten sie den 8-9 Tore Rückstand zum Tabellendritten stabil – die zahlreichen Zuschauer sahen im Ansatz, was in diesem jungen Team steckt. Man sah konzentriertes Zusammenspiel und  konsequente Chancenauswertungbesonders durch Katrin Betz am Flügel und schöne 1:1 Aktionen durch Jessica Hollaus und Djellza Hetemaj. Anna Lena Forstner bekam viel Spielzeit am Aufbau und zeigte sich ballsicher.

Insgesamt war Sektionsleiter Gerhard Halm zufrieden: „Man sieht eine deutliche Weiterentwicklung des Teams. Die jungen Spielerinnen stehen erst am Beginn ihrerEntwicklung, harmonieren aber immer besser mit Führungsspielerinnen wie JessicaHollaus.“

WHA U18 UNION St. Pölten gegen UHC Volksbank Stockerau 39:25 (20:10)

Huber; Fischer (2), Betz (8), Begovic (12), Aksakalli (8), Forstner (1), Hetemaj (7), Hörhann (1)

Eine klare Sache war wieder das U18 Spiel. St. Pölten alsTabellendritter hatte keine Mühe mit der punktelosen Spielgemeinschaft Stockerau/Tulln und durfte sich über einen verdienten 39:25 Sieg freuen.

19.01.WHA gegen ATV Trofaiach


UNION St. Pölten gegen ATV Auto Pichler Trofaiach 29:31 (10:16)

Halm, Huber, Pfeffel; Schlögl, Schmölz (5), Hollaus, Brandstätter, Salfinger (3), Hetemaj (9), Wagner (4), Aksakalli, Eigner, Betz (6), Szostak (2), Forstner, Hörhann

Zum Beginn der Rückrunde wurde von ATV Autohaus Pichler Trofaiach Aleksandra Abramowicz von SPR Sośnica Gliwice (2. Polnischen Liga) verpflichtet. Abramowicz feierte einengelungenen Einstand – neben einer starken Leistung in der Abwehr erzielte die körperlich starke Kreisläuferin 15 Tore und war die matchbestimmende Spielerin.

Die Partie begann ausgeglichen. Topscorerin Djellza Hetemaj erzielte das erste Tor, die Gäste glichen aus. Bis zum 9:9 in der 22. Minute wechselte die Führung ständig und kein Team konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Dann folgten schwarze 8 Minuten bis zur Halbzeitpause – die St.Pöltnerinnen spielten Chance um Chance heraus und setzten den Ball dann an die Stange, Latte oder neben das Tor – Halbzeitstand 10:16. Nach der Pause war die Trefferquote nicht viel besser, in der 37. Minute war St. Pölten mit 9 Toren im Rückstand. Aber die Heimischen taten alles um das Ruder das Ruder herumzureißen. Die Torfrauen Ina Halm und Magdalena Pfeffel hielten und leiteten schöne Gegenstöße ein, St. Pölten erzielte 5 Tore in Folge und wieder war es Djellza Hetemaj die durch einenenergischen Durchbruch in der 49. Minute auf 23:25 verkürzte. Leider vergab St.Pölten die Chance zum Anschlusstreffer und obwohl alle Spielerinnen bis zumSchluss kämpften, konnte Trofaiach die ersten 2 Punkte der Saison holen.

UNION St. Pölten gegen ATV Auto Pichler Trofaiach 38:19 (19:7)

Huber, Wundsam; Aschauer (9), Music (12), Aksakalli (11), Fischer (2), McGrady, Hörhann (4)
Von Beginn an eine klare Sache war das U18 Match. 4 St. Pöltnerinnen und 4 Spielerinnen vom Partnerklub Krems Langenlois ließen den Trofaiacherinnen keine Chance. Das Publikum sah ein schnelles Spiel mit vielen Gegenstößen und sehenswerten Toren.